Regisseur Wim Wenders mit „Pina“ für Oscar nominiert


Goethepreis 2008: Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth, Choreographin Pina Bausch und Regisseur Wim Wenders

Mit der Hommage „Pina“ steht der deutsche Regisseur Wim Wenders auf der Liste der Oscar-Nominierungen 2012. In der Rubrik „Bester Dokumentarfilm“ muss sich Wenders’ Hommage über die 2009 verstorbene Tänzerin Pina Bausch gegen vier weitere Anwärter auf den Oscar durchsetzen. Bereits 2000 war Wenders mit der Dokumentation „Buena Vista Social Club“ nominiert, konnte jedoch den Academy-Award schließlich nicht nach Deutschland holen.

Das soll nun mit der Dokumentation „Pina“ gelingen, die auf der Berlinale in Berlin Mitte Februar 2011 Premiere feierte, bevor sie Ende des Monats in die Kinos kam. Ausgezeichnet wurde der Film bereits beim 61. Deutschen Filmpreis als Bester Dokumentarfilm. Lange war sich Wenders nicht sicher, welche Aufnahmetechnik für die Dokumentation über die Tänzerin und ihr Ensemble geeignet sei. Schließlich entschied sich der Regisseur für die 3D-Technologie, damit sich die Zuschauer unmittelbar zwischen den Tänzern fühlen.

Pina Bausch gilt als Gründerin des Wuppertaler Tanztheaters, wurde im Jahr 2008 mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt (Fotos) ausgezeichnet und starb im Juni 2009 wenige Tage nach der Diagnose einer Krebserkrankung.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: