UNESCO Weltkulturerbe: Brügge in Belgien

Brügge wird ihrem ursprünglichen Namen gerecht, indem es die Brücke zwischen ruhigen Gassen sowie lauten Plätzen und somit zwischen Kleinstadtidyll und Massentourismus bildet. Leider überwiegt spätestens gegen Mittag, wenn der Touristenstrom seinen Höhepunkt erreicht, die Hektik. Besucher strömen durch den mittelalterlichen Stadtkern, stürmen Kirchen während der Gottesdienste und lassen sich von Motorbooten und Kutschen im Galopp durch die Stadt fahren. Dazu kommen zahlreiche Einheimische und Besucher auf Fahrrädern. Alle wollen in möglichst kurzer Zeit möglichst viel von der Stadt sehen, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Leider stören Sie dabei die Ruhe, die die im Norden Belgiens liegende Stadt ausstrahlen könnte: Kleine Backsteinhäuser säumen die Ufer der Reien – Kanäle, die die Stadt durchziehen – und die Windmühlen auf der Wallanlagen um die Stadt herum vermittelt den Eindruck, als wäre die Nordsee zum Greifen nahe. Doch bevor man diese Impressionen genießen kann, muss man sich weit von den klassischen Sehenswürdigkeiten wie dem Grote Markt mit dem Belfried, der St.-Salvator-Kathedrale oder der sehenswerten Heilig-Blut-Basilika entfernen. Dennoch lohnt sich die Fahrt in den Norden, um Brügge einen Besuch abzustatten und einen Ausgleich zu all den hektischen Touristen zu bilden.

Reise-Fakten:
Anreise: Mit dem Auto ab Brüssel, etwa 1 Stunde
Parken: Parkhaus am Bahnhof für 3,50 pro Tag inkl. Bustransfer in das Stadtzentrum und zurück oder 20-minütiger Spaziergang.

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