Schlagwort-Archiv: Dresden

Zum Tode von Lothar Bisky

3. Tagung des 9. Parteitages der Linkspartei. PDS am 10. und 11. Dezember 2005 im Internationalen Congress Center Dresden. Lothar Bisky
Lothar Bisky († 71) auf der 3. Tagung des 9. Parteitages der Linkspartei. PDS am 10. und 11. Dezember 2005 im Internationalen Congress Center Dresden.

Rückblick 2012: unzählige Kilometer

Ein fotografisches Jahr voller Ereignisse neigt sich dem Ende. Das ist die Zeit, um auf 2012 zurück zu blicken, das durch zahlreiche kurze und längere Reisen geprägt war.

Peter Struck sagt tschüss

Der SPD-Politiker Peter Struck ist er heute im Alter von 69 Jahren gestorben. Seit 2006 habe ich ihn regelmäßig in Dresden bei seinem Engagement für das Herbert-Wehner-Bildungswerk fotografisch begleiten dürfen. Mir sind brummige (nicht negativ gemeint) Sätze in Erinnerung, wie „Junge, jetzt lege mal die Kamera weg und hole dir eine Bratwurst“. Hier eine fotografische Erinnerung an ihn.

Ein Frühlingstag in Dresden

17. März 2012, das Thermometer steigt in Dresden auf bis zu 22 Grad Celsius – ein perfekter Tag, um das Frühlingserwachen in der Altstadt zu dokumentieren. Die nachfolgenden Bilder zeigen unter anderem die Dresdner Frauenkirche aus verschiedenen Blickwinkeln und den restaurierten Stallhof.

Altweibersommer in Dresden

Am ersten Oktoberwochenende zeigte sich der Altweibersommer in Dresden von seiner besten Seite. Bei bis zu 24 Grad Celsius erkundete Fotoreflex.de die Dresdner Altstadt, kletterte auf den Hausmannsturm des Residenzschlosses und bestieg die Frauenkirche.

Ein Besuch der sich lohnt: Historisches Grünes Gewölbe in Dresden

Bernstein, Elfenbein, Edelsteingefäße und kunstvolle Bronzestatuetten soweit das Auge reicht: Das Historische Grüne Gewölbe im Dresdner Residenzschloss versetzt Besucher in die Zeit August des Starken, sächsischer Kurfürst sowie polnischer König, und zeigt, was barocke Repräsentationsarchitektur bedeutet: Neben den beeindruckenden und prunkvoll ausgestalteten Räumen sind etwa 3.000 Meisterwerke der Juwelier- und Goldschmiedekunst ausgestellt. Seit fünf Jahren können Besucher sich wieder auf den 2.000 m² im Erdgeschoss des Westflügels des Dresdner Residenzschlosses den dramaturgisch angelegte Rundgang durch neun Räume hingeben, der seinen Höhepunkt in dem Juwelenzimmer findet.

Besucher treffen dort unter anderem auf eines der wohl bekanntesten Ausstellungsstücke: der Mohr mit Smaragdstufe (Foto der Eintrittkarte). Die Skulptur wurde in Zusammenarbeit mit Balthasar Permoser geschaffen. Die etwa 64 cm hohe Figur besteht aus lackiertem Birnbaumholz, die mit Smaragden, Rubinen, Saphiren und vielem mehr geschmückt ist. Wer glaubt, darin schon den eigentlich Wert entdeckt zu haben, täuscht. Der Mohr hält auf dem Tablett vor sich eine Smaragdstufe, die eine Erdplatte beschreibt, in der die Smaragde stecken. Abschließend verrät der Audioguide den Besuchern, dass der Mohr (also ein Afrikaner) in Wirklichkeit ein Indianer sein soll, wie man an dem indianischen Körperschmuck erkennen kann.

Mit der Schatzkammer verwirklichte August der Starke von 1723 bis 1730 seine Vision vom barocken Gesamtkunstwerk, um den Reichtum und die absolutistische Macht auszudrücken. Er präsentierte damals seine Schätze einer ausgewählten Öffentlichkeit und begründete damit eines der ältesten Museen Europas. Bei der Bombardierung Dresdens im 2. Weltkrieg 1945 fielen drei der neun Räume größtenteils zum Opfer. Seit Abschluss der Rekonstruierung im September 2006 sind die Räume und Ausstellungsstücke für die Öffentlichkeit wieder zugänglich.

Wer sich dieses prunkvoll Spektakel selbst vor Augen führen möchte, benötigt ein Zeitticket, das online bestellt werden kann. Der Eintritt kostet 12 Euro für Erwachsene (inkl. Audioguide) oder 19,50 Euro als Kombiticket für das Historische Grüne Gewölbe und das Dresdner Residenzschloss.

Eintrittskarte Historisches Grünes Gewölbe in Dresden
Fotografieren ist im Historischen Grünen Gewölbe nicht gestattet, deshalb muss das Foto der Eintrittskarte zur Illustration genügen.

Eingang zum Historischen Grünen Gewölbe
Eingang zum Historischen Grünen Gewölbe.

Die SPD und ihre Schwäche für Würste

Die Führungsmitglieder der SPD scheinen Bratwürste zu lieben. Beim Grillfest im Herbert-Wehner-Bildungswerk in Dresden jedenfalls greifen sie gerne zu: 2009 ließ sich der damalige SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering eine Wurst schmecken und in diesem Jahr konnte auch der
Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier nicht widerstehen. Und so ähneln sich die beiden Bilder sehr:

Franz Müntefering (GER, SPD-Parteivorsitzender) lässt sich vom Grill eine Bratwurst geben anlässlich der Festlichkeiten zum 103. Geburtstag von Herbert Wehner

Frank-Walter Steinmeier (SPD, Fraktionsvorsitzender im Bundestag) holt sich eine Bratwurst am Grill beim Freundeskreistreffen des Herbert-Wehner-Bildungswerks

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